
Das Alpbachtal liegt im Unterinntal und bildet eines der rechten Seitentäler des Inntales, östlich anschließend an das Zillertal. Es ersteckt sich in ost- und südöstlicher Richtung entlang des Alpbaches, der außer dem Geierbach alle Bäche aufnimmt. Der Greiter-Graben erstreckt sich in südlicher Richtung. Die Scheffacher Klamm bildet eine Scheidezone zwischen dem Inntal und dem Alpbachtal.
Im Norden wird das das Alpbachtal durch das Hauser Joch, den Gratlspitz (Thierberg) und das Hösl Joch, einen alten Übergang in die Wildschönau, begrenzt. Im Osten wird das Tal durch den Schatzberg, die Joel Spitze (Ackerzint), den Saupanzen, den Lämpersberg, den Kleinen und Großen Beil, den Gressenstein und das Sonnjoch abgeschlossen. Die südliche Grenze bildet der Große Galtenberg, der Kleine Galtenberg, der Tristen Kopf, der Gamskopf und die Sagthaler Spitze; nach Westen zieht sich dann die Grenze vom Wiedersberger Horn über den Luderstein zum Reither Kogel.
Am Sonnjoch ("Sunnjoch") grenzen die politischen Gemeinden Alpbach (Luager Graben), Wildschönau (Auffach), Hopfgarten im Brixental (Langer Grund), Stummerberg (Märzengrund) und Hart im Zillertal an einem Punkt aneinander.


Linkes Bild: Das Alpbachtal grenzt westlich an das Zillertal. Blick vom Spieljoch in der Gemeinde Fügenberg in den Talbereich des Zillertales und die Hanglagen des Brucker- und Harterberges. Erkennbar sind auch der Reither Kogel, der Kerschbaumer Sattel als Übergang vom Zillertal (Bruckerberg) nach Reith im Alpbachtal, der Luderstein, das Wiedersberger Horn und der Große Galtenberg. Foto: 31.08.2025. Rechtes Bild: Nach dem Abstieg vom Wiedersbergerhorn schließt nördlich davon der Luderstein an, ein Berg- bzw. Höhenrücken zwischen dem Zillertal (Hart im Zillertal) und dem Kessel der Kohlgruben-Alm, mit einer Höhe von etwa 1830 m. Im westlichen Eingangsbereich zum Alpbachtal ist die Kuppe des Reither Kogel mit einer Höhe von 1335 m erkennbar, die bis oben hin bewaldet ist. Foto: 18.10.2025.

Blick von der Bischofer-Alm Richtung Innertal (Inneralpbach), wo sich das Alpbachtal in den Luager-Graben und den Greiter-Graben teilt. Vom Schatzberg bis zum Wiedersbergerhorn bilden die Berge die Umrahmung. Foto: 28.12.2025.


Linkes Bild: Das Hauser Joch mit einer Höhe von 1505 m, die erste östliche markante Erhebung am Beginn des Alpbachtales, auf Gemeindegebiet von Alpbach. Danach anschließend der Gratlspitz mit einem Hauptgipfel (1897 m) und weiteren Nebengipfeln. Foto: 18.10.2025. Rechtes Bild: Saupanzen, Lämpersberg, Kleiner Beil, Seekopf, Großer Beil, Gressenstein und Sonnjoch als Grenzberge zwischen Alpbach und der Wildschönau. Foto: 19.09.2025.

3D-Ansicht des Alpbachtales.
Eine Bounding Box kann die absolute Lage des Alpbachtales bzw. der Gemeinden Reith im Alpbachtal und Alpbach in ihrer Ausdehnung (extent) mit u. a. geographischen Koordinaten (Breiten- und Längengrad) oder metrischen Gauß-Krüger-Koordinaten genau beschreiben, wobei eine Bounding Box mit zwei diagonal gegenüberliegenden Koordinatenpaaren genau definiert wird.

Envelope Bounding Boxes mit GK Koordinaten (Rechts- und Hochwert) von zwei diagonal gegenüberliegenden Eckpunkten des jeweiligen Rechtecks bestimmen die genaue Ausdehnung der Gemeinden Reith im Alpbachtal und Alpbach, die mit plangenauen Gemeindegrenzen auf der ÖK (BEV-Wien) dargestellt sind.
Max. westliche Ausdehnung: -112630,99 m (11,835750)
Max. östliche Ausdehnung: - 105083,05 m (11,941536)
Max. nördliche Ausdehnung: 255468,22 m (47,428227)
Max. südliche Ausdehnung: 247897,25 m (47,361464)
Max. westliche Ausdehnung: -107208,70 m (11,919895)
Max. östliche Ausdehnung: -98660,02 m (12,027550)
Max. nördliche Ausdehnung: 254136,49 m (47,417220)
Max. südliche Ausdehnung: 247897,25 m (47,321564)
Alle staatlichen Kartenwerke und Digitalen Geländehöhenmodelle des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV) gründen auf das Gebrauchshöhensystem, das den amtlichen Höhenbezug für Österreich darstellt. Die Gebrauchshöhen beziehen sich historisch auf den mittleren Adriapegel (Mittelwasser) der Höhenmarke Nummer 1 am Molo Sartorio in Triest im Jahr 1875. Der Haupthöhenpunkt auf dem Hutbigl (nördlich von Altenburg bei Horn) wurde 1987 als österreichischer Höhenreferenzpunkt stabilisiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann man mit der Neuvermessung des Gebrauchshöhennetzes. Die Höhenfestpunkte des Präzisionsnivellement stellen die österreichweite Ausgangsbasis für die Höhenmessungen in der österreichischen Landesvermessung dar.
Reith im Alpbachtal: 515,47 m
Alpbach: 794,65 m
Reith im Alpbachtal: 2127 m (bei einem 0,5 Meter DGM). Unmittelbar beim Gipfelkreuz beim Wiedersbergerhorn.
Alpbach: 2424 m. Bei einem 0,5 Meter DGM weist eine Rasterzelle eine Höhe von exakt 2424,0007 m in einer Entfernung von annähernd 7 m in südlicher Richtung des Gipfelkreuzes des Großen Galtenberges auf.

Die höchste Stelle der Gemeinde Alpbach und des Alpbachtales mit 2424 m ist etwa 7 m in südlicher Richtung vom Gipfelkreuz des Großen Galtenberges entfernt.
Kirche Heiliger Petrus in Reith im Alpbachtal: 637 m
Hygnakapelle: 798 m
Kerschbaumer Sattel: 1111 m
Talstation Reitherkogelbahn: 655 m
Bergstation Reitherkogelbahn: 1190 m
Hechenblaiken (höchste Hofstelle in Reith im Alpbachtal): 1208 m
Kirche Heiliger Oswald in Alpbach: 975 m
Congress Centrum: 991 m
Talstation Bergbahn Wiedersbergerhorn: 820 m
Mittelstation Bergbahn Wiedersbergerhorn: 1356 m
Bergstation Bergbahn Wiedersbergerhorn: 1845 m
Herzjesukirche in Inneralpbach: 1030 m
Ried (höchste Hofstelle in Alpbach): 1293 m
Die Gemeinde Reith im Alpbachtal weist eine mittlere Höhe von 1008 m und eine Median-Höhe von 966 m auf, bei der Gemeinde Alpbach beträgt die durchschnittliche Höhe 1524 m und der Medianwert der Höhe 1525 m.
Das Alpbachtal liegt in den Kitzbüheler Alpen, der höchste Berg des Alpbachtales ist der Große Galtenberg mit 2424 m. Der höchste Gipfel der Kitzbüheler Alpen ist das Kreuzjoch mit 2558 m, das den südwestlichen Abschluss der Kitzbüheler Alpen bildet und an der Grenze zwischen den Gemeinden Gerlos und Gerlosberg liegt.

Höhenschichten im Abstand von 200 m und Höhenlinien in einer Äquidistanz von 20 m der Gemeinden Reith im Alpbachtal und Alpbach. Erstellt auf der Grundlage eines 5 Meter Airborne Laserscanning DGM.

3D-Modell von Höhenschichten im Abstand von 200 m der Gemeinden Reith im Alpbachtal und Alpbach. Erstellt auf der Grundlage eines 5 Meter Airborne Laserscanning DGM.
Die Gemeinden Reith im Alpbachtal und Alpbach sind dem Meridianstreifen M 31 in der Gauß-Krüger Abbildung zugehörig.
Die projizierte Gemeindefläche auf die Ebene im Meridianstreifen M 31, MGI / Austria GK Central EPSG: 31255, beträgt für
Reith im Alpbachtal: 27,43 km² (2.743 ha) und für
Alpbach: 58,41 km² (5.841 ha).
Vielfach kommt für ganz Tirol das Koordinatenreferenzsystem MGI / Austria GK West EPSG: 31254 mit dem Meridianstreifen M 28 zur Anwendung. Die Flächen differieren hier geringfügig. Ebenso gibt es Flächenabweichungen bei der Austria Lambert Projektion (MGI / Austria Lambert EPSG: 31287), die für die österreichweite Abbildung z. B. der landwirtschaftlichen Förderungsflächen genutzt wird.
Das der Wirklichkeit am besten entsprechende Flächenausmaß können 3D-Flächen liefern, die auf einem DGM (Digitales Geländemodell) aufbauen.
3D-Fläche Reith im Alpbachtal: 31,24 km² (3.124 ha)
3D-Fläche Alpbach: 68,66 km² (6.866 ha)

Katastralgemeinde- bzw. Gemeindegrenzen der beiden Gemeinden Reith im Alpbachtal und Alpbach mit dem Hintergrund eines Orthofotos.
Das Alpbachtal wird mit der Alpbacher Straße L 5, die in Brixlegg von der Tiroler Straße B 171 abzweigt und in Inneralpbach beim Gasthof Wiedersberger Horn endet, erschlossen. Die Alpbacher Dorfstraße L 46 zweigt von der L 5 beim Lagerhaus Alpbach ab und endet beim Kirchplatz in Alpbach.